© ichsehgruen

Im Frühling und Sommer steht die Welt der Pflanzen im Mittelpunkt. Wer einen ökologischen Lifestyle anstrebt, der kommt auch beim Thema Garten, Balkon und co. nicht drum herum sich mit den Gegebenheiten der Natur auseinanderzusetzen und sie auf sanfte, hochwirksame Weise optimal für eigene Belange zu nutzen und sie dabei sogar zu schützen:

Grünen Daumen hoch!

Gemeinsam mit Sonja Di Leo ( ich seh gruen / @ichsehgruen ), die als neuer Buddie von THE GREEN CHALLENGERS / @the_green_challengers mit von der Partie ist und wie immer mit mir (Anna puristica/@puristica) zeigen wir euch in unserer #GreenGardeningChallenge wie einfach das mit etwas Knowhow geht.  

Zunächst wollen wir euch 10 einfach umzusetzende Grundsätze für ein ökologisches Gärtnern nennen:

1.

Ganz oben auf unserer Liste steht ein klares Tabu für jegliche chemische Mittel gegen Unkraut – oder Insektenbekämpfung. Sie richten unvorstellbar großen Schaden für die Natur, inklusive uns Menschen an. Man muss immer bedenken, dass nicht nur Schädlinge sondern auch Nützlinge dadurch getötet werden.

2.

Nur organische Dünger verwenden! Hier gibt es sogar rein vegane Varianten!  Über den Effekt dieser natürlichen Booster können sich die Pflanzen und das Gärtnerherz gleichermaßen freuen, da sie nicht nur den Pflanzen wichtige Nährstoffe zufügen, auch der Boden und das Bodenleben verbessert sich durch ihre Anwendung.

3.

Die optimale Ausnutzung von Wasserressourcen ist ein wichtiges Thema. Wasser ist kostbar. Wenn der Sommer zu heiß ist, sinkt der Grundwasserspiegel. Dabei gibt es einige Tricks das Wasser länger im Boden zu halten. Standortgerecht gepflanzt und richtig gemulcht kann man das Gießen im Sommer auf ein Minimum beschränken. Und es mag zwar anders aussehen, aber der heilige Rasen braucht am wenigsten Wasser. Der kommt wieder, auch wenn er mal nicht so gut aussieht.

4.

Torffreie Bio-Gartenerde ist eine weitere Komponente für einen ökofreundlichen Garten. Leider wird viel zu viel Torf, der aus Mooren stammt und Lebensraum für viele Organismen ist für gängige Gartenerde verwendet. Das bringt die Natur unnötig in Gefahr. Mittlerweile gibt es aber viele Alternativen, die auch deutlich als “torffrei” gekennzeichnet sind.

5.

Ein Pro für wilde Gärten! Oftmals sind wir zu sehr geblendet von Abbildungen in Prospekten, Büchern und Zeitschriften. Uns wird vorgegaukelt ein kurz gemähter Rasen, perfekt gepflegte Beete, weggefegtes Laub usw. sind die Ideale einer jeden Gartenlandschaft. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn wer zu akkurat ist, zerstört Lebensräume oder behindert natürliche Prozesse. Ein allzu künstlich gestalteter Garten hat nichts mehr mit Ursprünglichkeit zu tun.

6.

Eine reiche Artenvielfalt erzeugen! Unterschiedliche Pflanzengattungen- und sorten und weniger Monokultur helfen das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und wieder herzustellen. Tiere benötigen unterschiedliche Nahrung und Lebensräume. Ob Biene, Vogel oder Igel: der Garten sollte für jeden eine Quelle des Lebens sein dürfen – zu jeder Jahreszeit.

7.

Baue ein Heim für Tiere! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Tieren bei der Fortpflanzung oder beim Überwintern zu helfen. Nistkästen, Laubhaufen, Insektenhotels oder einfach mal den Rasen wachsen lassen, sind kleine Gesten, die Großes bewirken. Artgerechtes Füttern ist übrigens erlaubt!

8.

Der Verzicht auf Discount-Pflanzen oder genmanipuliertes Saatgut ist für einen gesunden Garten ein Muss! Leider werden die Pflanzen mit Chemiekeulen geputscht und kommen dann verseucht in unsere Erde. Das genmanipulierte Saatgut kann nicht zur Reproduktion der Pflanze verwendet werden, da die Erbinformation so verändert ist, dass wieder neue Pflanzen oder Samen gekauft werden müssen. Kein besonders ethisches Business! Wende dich daher an die Baumschule deines Vertrauens, Pflanzentauschbörsen oder auch an Biofachgeschäfte für Lebensmittel. Dort findet man oftmals gut sortierte Samenangebote.

9.

Es geht auch ohne Plastik! Töpfe, Kanne, Einmal-Handschuhe und vieles mehr aus Plastik haben im Garten nichts zu suchen. Es gibt alternative Materialien wie Ton, Zink und Holz oder wiederverwendbare Utensilien. Wer seine Erde, Mulch oder Dünger selbst macht, spart übrigens auch Plastik ein.

10.

Vermeide Abfall! Fast alles was im Garten herausgerupft, abgeschnitten oder anderweitig entfernt wird, hat auch danach noch einen Zweck z.B. für Kompost, Mulch und Dünger!

Kennt ihr diese Grundsätze bereits und setzt sie sogar schon um oder habt ganz andere? Im Laufe unserer Challenge werden wir einzelne Aspekte noch genauer erklären und euch viele Inspirationen zum Mitmachen bieten. 

Eure Anna und Sonja

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10 GRUNDSÄTZE FÜR EIN ÖKOLOGISCHES GÄRTNERN #GreenGardeningChallenge #1

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