Slow Fashion versus Fast Fashion

Aktuell wird die Modeindustrie in zwei Strömungen unterteilt: die bewusste Modebewegung Slow Fashion und die schnelllebige, Modetrends folgende Fast Fashion. Slow Fashion Slow Fashion bezeichnet entschleunigte, nachhaltige Mode. Dazu zählt Bekleidung, die bspw. aus Biotextilien, recycelten Materialien oder unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Mittlerweile existieren einige zuverlässige Zertifizierungen, die Nachhaltigkeit im Sinne von Slow Fashion garantieren. Dazu zählen u.a. GOTS, OEKO TEX oder IVN. Slow Fashion ruft dazu auf, gewissenhafter

IVN – Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.

Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. (IVN) vergibt zwei bedeutsame Qualitätszeichen für ökologisch hergestellte Produkte: NATURTEXTIL und NATURLEDER. Für die Vergabe legt der Verband Richtlinien fest, die mittlerweile zu einer Richtschnur in der Modebranche geworden sind. NATURTEXTIL IVN BEST IVN BEST ist derzeit der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Ökologie und zeigt das im Augenblick maximale, realisierbare Niveau. Er liegt weit über die derzeitige Gesetzgebung der europäischen Union. BEST spiegelt

kbT – kontrolliert biologische Tierhaltung

Die Abkürzung kbT steht für kontrolliert biologische Tierhaltung und garantiert eine den Richtlinien für ökologischen Landbau und den Klima- und Lebensbedingungen der Region optimal angepasste und artgerechte Tierhaltung. Vorgeschrieben sind Freilauf und Weidehaltung. Auf Einsatz von Insektiziden oder Pestiziden bei Tier und Boden, auf dem die Tiere grasen, wird verzichtet. Die Fütterung von genmanipulierten Pflanzen und die Verwendung von Masthilfsmitteln sind nicht erlaubt. Jegliche Fortpflanzung der Tiere muss auf natürliche

FWF – Fair Wear Foundation

Die 1993 gegründete niederländische non-Profit  orientierte Multi-Stakeholder-Initiative setzt sich für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. Internationale Zusammenarbeit erfolgt mit verschiedenen Kooperationspartnern. Die Grundlage für die Arbeit des FWF bildet ein Arbeitsverhältniscodex, der sich durch den “Code of Labour Practices” definiert. Dessen Kriterien richten sich nach der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Mitglied der FWF können Textilunternehmen werden, die den Kodex übernehmen und einer regelmäßigen Überprüfung über die Einhaltung humaner und gerechter Arbeitsbedingungen entlang

OEKO-TEX®

      Der OEKO-TEX Standard ist ein unabhängiges Zertifizierungssystem für Schadstoffprüfungen textiler Produkte aller Verarbeitungsstufen entlang der Wertschöpfungskette. Neben dem Label “Textiles Vertrauen” des  OEKO-TEX Standard 100, das die Textilien als schadstoffgeprüft kennzeichnet, gibt es darüber hinaus die Zertifizierung STeP by OEKO-TEX (STeP = Sustainable Textile Production) für Marken, Handels- unternehmen und Hersteller. Ihre Leistungen werden durch die Labelkenn-zeichnung in Bezug auf nachhaltige Produktionsbedingungen transparent, glaubwürdig und leicht verständlich nach außen kommuniziert.

Cotton made in Africa

Das Projekt “Cotton made in Africa” ist eines der größten privaten Partnership Projekte der deutschen Entwicklungsarbeit. Das Ziel ist es, den Baumwollanbau in Afrika ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortlich zu gestalten. Die Lebensbedingungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und deren Familien können so nachhaltig verbessert und die Natur geschützt werden. Das Projekt basiert auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel: In landwirtschaftlichen Schulungen vermitteln Experten effiziente, umweltschonende Anbaumethoden und eine internationale Allianz von Textilunternehmen, die “Cotton

Amnesty International

Unter dem Motto “Gerechtigkeit globalisieren” verfolgt Amnesty International mit mehr als 7 Millionen Mitgliedern und Förderern aus über 150 Staaten das Ziel Menschenrechte zu schützen. Dazu zählen die körperliche und geistige Unversehrtheit aller Menschen sowie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Organisation ist weltweit aktiv und von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängig. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Amnesty International ausschließlich durch private Spenden. 1977 erhielt Amnesty International den