Eine der wohl größten Herausforderung für uns alle ist das plastikfreie Einkaufen. Tante-Emma Läden wurden seit der Nachkriegszeit von neuen Supermarkt-Modellen nach und nach vollständig abgelöst. Heute verlangt der bewusst lebende Konsument wieder nach ähnlichen Läden aus vergangenen Zeiten. Erst waren es nur sehr wenige, doch seit 2016 gibt es immer mehr Unverpackt-Läden als Antwort darauf. Hier wird nicht nur das Plastik weggelassen, sondern gleich die ganze Verpackung. Die wahrhaftig vorbildlichste Art des umweltfreundlichen Einkaufens.

Aber nicht alle haben solche Läden um die Ecke (-> Hier findest du deinen Unverpackt-Laden). Trotz aller Vorsätze und dem guten Willen stehen wir plötzlich doch wieder im konventionellen Supermarkt. Aber zum Glück gibt es ein paar einfach umzusetzende Tipps & Tricks, die mittlerweile nun schon jeder kennen sollte. Unsere ultimative 10 Punkte Formula lautet:

  1. Gehe nie ohne deine Stoffbeutel los. Weniger ist in diesem Falle nicht mehr, denn so musst du nicht extra neue Beutel oder Tüten kaufen. Zwar ist Stoff oder Papier kein Plastik aber auch sie verbrauchen bei der Herstellung wertvolle Ressourcen.
  2. Lass in Plastik verpacktes Obst oder Gemüse (auch wenn es aus Bio-Anbau stammt) stehen und verwende nicht die kostenlosen zarten Plastiktütchen, um deinen Einkauf einzupacken. Benutze anstatt dessen wiederverwendbare Netze oder nimm es lose mit.
  3. Lege dir einen wiederverwendbaren Brotbeutel zu. Die meisten Märkte haben eine Selbstbedienungstheke für Backwaren (auch wenn wir dir Pre-bake Produkte nicht empfehlen können). Plastik und Papiertüten sind tabu und dürfen getrost im Regal liegen bleiben.
  4. Vegan(er) leben ist besser, denn die meisten Plastikverpackungen sind bei Milch- und Fleischprodukten anzutreffen.
  5. Du magst trotzdem Käse oder Wurst? Dann sollte dich dein Weg direkt zur Frische-Theke führen. Dort bestehst du darauf deine Sachen in mitgebrachte Behälter füllen zu lassen. Plastikverpackungen in meterlangen Kühlregalen kannst du so ausweichen.
  6. Plastikflaschen braucht kein Mensch. Deshalb sollten deine Getränke aus recycelbaren Glasflaschen kommen. Wasser trinkst du am besten aus deinem Wasserhahn. In Deutschland kann man das fast überall ohne Bedenken tun. (Hier geht es zum Artikel “Dein täglicher Durst: Schluss mit Plastikflasche”)
  7. Vergleiche unterschiedliche Verpackungen für die gleiche Produktart. Oftmals werden ähnliche Produkte in Glas, Papier oder Karton angeboten. Entscheide dich lieber dafür. Lass Plastik stehen!
  8. Kaufe lieber Bio-Produkte ein. Viele davon (aber nicht alle!) sind in umweltfreundliche Verpackungen gefüllt: Glas,recycelbares Papier oder sogar recyceltes Plastik.
  9. Kaufe keine Fertiggerichte oder Convenience Food in Plastikverpackungen und koche lieber frisch. Das ist nicht nur gesunder, sondern auf Dauer auch viel preiswerter.
  10. Weniger ist mehr. Noch immer werden sehr viele Lebensmittel weggeworfen, da sie nicht aufgebraucht werden können. Überlege besser was und wieviel du kaufst. Somit verzichtest du auch gleich auf überflüssige Verpackungen.

Setzt ihr davon schon alles um oder übt ihr euch noch darin? Habt ihr noch weitere Tipps, dann lasst sie uns wissen und schreibt uns 🙂

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